MICE- Krisenmanagement meets: Rüdiger Strattner

Weltraum Fußballer nur eine Zukunftsvision oder bald schon Realität?

Und wie war das mit dem Hygienebeauftragt*in für Veranstaltungen?

Ich liebe es Kinder zu fragen, was sie später einmal werden wollen. Und eigentlich kann man diese Frage jedes Jahr wieder neu stellen. Denn die Ideen verändern sich mit dem Alter. Bei Alganon (5 Jahre) meinem kleinen Nachbarn, gibt es gerade zwei Wünsche: Astronaut oder Fußballer. Am liebsten beides! Morgens Fußballer und nachmittags Astronaut. Aber bei längerem Überlegen sagt er dann, beides könnte wohl dann doch zu anstrengend werden. (Da muss ich mich dauernd umziehen). Aber warum eigentlich nicht? Wer weiß schon, wie die Welt in 20 Jahren aussieht. Und vielleicht wird Alganon tatsächlich professioneller Weltraum Fußballer. Wer hätte gedacht, das heute den Beruf Hygienebeauftragter für Veranstaltungen gibt? Wer hätte gedacht, dass uns eine Pandemie so lange beschäftigt?

Fussball, Astronaut,
Weltraum-Fußball? Eine Zukunftsvision?

Und mit dieser Geschichte von dem kleinen Weltraum Fußballer möchte ich die Brücke zu meinem heutigen Gast Rüdiger Strattner schlagen. Du hast ein Herzensthema in 2021 verwirklicht. Der Erntehelfer Podcast.

Magst Du kurz erzählen, worum es da geht?

Für den Podcast verwandele ich mich in den Erntehelfer, der Profis aus Kunst & Kultur dabei hilft, das zu ernten, was sie in ihrer beruflichen Laufbahn bisher erschaffen haben. Dabei liegt ein Schwerpunkt immer auf dem Wert für Menschen, die darüber nachdenken, ob dieser Bereich für sie zukünftig was sein könnte. Außerdem verstärkt jede Folge die allgemeine Sichtbarkeit der diversen Berufe im Veranstaltungsbereich. Und außerdem gibt es einfach viele spannende und unterhaltsame Geschichten zu hören.

Wenn Alganon etwas älter ist, dann werde ich ihm gerne Deinen Podcast empfehlen. Wer weiß, was er mal werden möchte, wenn er 18 Jahre alt ist. Und MICE – Krisenmanager*in ist dann auch hoffentlich fester Bestandteil der Eventbranche. Danke, dass ich in Folge 10 #dererntehelfer Podcast dabei sein durfte.

Die Idee zu meinen Blogbeitrag MICE Krisenmanagement meets…..ist es, unterschiedliche Berufsfelder vorzustellen, die mit dem Thema Krisenmanagement zu tun haben. Das Thema Krisenmanagement ist sehr vielfältig und hat in unterschiedlichen Branchen eventuell auch eine ganz andere Bezeichnung, aber egal, welchen Namen das ‚Krisenmanagement‘ trägt, es geht bei all diesen Situationen um lösungsorientiertes Handeln und es geht um Menschen. Bei dem Thema ‚Erstellung von Hygienekonzepten‘ gibt es sehr viele Synergien, das fängt bei der Gefährdungs-Beurteilung an, über Maßnahmenpläne bis hin zur Kommunikation.

Daher ein spannendes Thema für MICE Krisenmanagement meets….

Rüdiger Strattner
Rüdiger Strattner, Senior Event Producer und Hygienebeauftragter

Du bist seit 1999 Meister für Veranstaltungstechnik und hast seitdem viele großartige Projekte betreut. Wir kennen uns auch seit vielen Jahren aus meiner Zeit bei der Messe Berlin. Du hast damals die IFA Red Lounge als technischer Projektleiter betreut. Neu ist jetzt Deine Position als Hygienebeauftragter. Ohne die Pandemie wäre dieses Thema gar nicht für unsere Veranstaltungen so relevant geworden. Und wahrscheinlich hätte man uns vor ein paar Jahren nicht geglaubt, dass dieser Beruf eine Zukunft in der Veranstaltungsbranche hätte. Wie bist Du auf das Thema Hygienebeauftragter*in gekommen?

Duden und Wikipedia sind meine Lieblingsquellen auch und gerade wenn ich mir mit etwas nicht ganz sicher bin. Und so habe ich recht früh letztes Jahr mal im Duden den Begriff „Hygiene“ nachgeschlagen.

Und was dort steht, hätte motivierender nicht sein können:

Hygiene = Gesamtheit der Maßnahmen in den verschiedensten Bereichen zur Erhaltung und Hebung des Gesundheitsstandes und zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten.

Da war mir klar, das klingt nach Team Sport, da bin ich dabei!

Und wie verbindest Du Hygiene mit Deinem bisherigen beruflichen Werdegang?

Ende der 90er-Jahre war ich einer der ersten in Deutschland, der an dem Ausbildungsgang zum „Meister für Veranstaltungstechnik“ teilnahm. Davor gab es nur den Titel des Bühnenmeisters, der jedoch nicht überregional vergleichbar war.

Letztes Jahr habe ich früh wahrgenommen, dass es wieder an der Zeit ist, eine neue zeitgemäße Qualifikation zu etablieren. Bis heute gibt es zwar keine wirklich bundesweit einheitlichen Abschlüsse im Hygienebereich für Veranstaltungen, aber ich bin mit der Ausbildung, die ich absolviert habe, sehr zufrieden. Seit Anfang Juni 2020 habe ich ein IHK-Zertifikat auf den Titel „Hygienebeauftragter für Gesundheit / Pflege“.

Somit bin ich heute viel unterwegs und berate im Vorfeld, schreibe und verantworte Hygiene- und Infektionsschutz-Konzepte und betreue Veranstaltungen. So richtig geändert hat sich dadurch für mich nichts, die Schwerpunkte sind aktuell nur anders gesetzt.

Wir haben jetzt Juli 2021 and bisher haben in den meisten Ländern kaum oder gar keine Veranstaltungen stattgefunden. Daher haben wir noch wenig Erfahrungen mit den Hygienekonzepten. Unter anderem sind in Berlin aber auch in Barcelona Testveranstaltungen durchgeführt worden. Und jetzt aktuell läuft die EM in verschiedenen europäischen Städten. Auch die ersten größeren Messen, so wie die Mobile World in Barcelona wurden durchgeführt.

Durch Deine aktuellen Aufträge konntest Du bisher schon das ein oder andere Hygienekonzept mitgestalten oder aktiv vor Ort Konzepte umsetzen. Wodrauf sollten z.B. Veranstalter*innen bei der Erstellung achten?

In der Vergangenheit hat es gereicht, wenn jemand eine Veranstaltungsidee umsetzen wollte und der finanzielle Rahmen dafür gegeben war. Das reicht aktuell nicht mehr aus! Je nachdem, was umgesetzt werden soll, muss sehr feingliedrig erarbeitet werden, in welchem Rahmen es gegebenenfalls möglich ist.

Spannend ist zurzeit, dass völlig neue Konstellationen hinzukommen. Früher wurde das lokale Gesundheitsamt einer Stadt über etablierte Routinen hinter den Kulissen in Genehmigungsprozesse eingebunden. Heute liegt oft die zentrale Beurteilung eines Veranstaltungskonzeptes dort auf dem Tisch. Somit war es für mich in den letzten Monaten wichtig, die Kommunikation mit den Mitarbeiter*innen dort „zu üben“.

Die wertvollsten zwei Tipps an dieser Stelle:

A: fasse Dich kurz mit grundlegenden Aussagen! Das Gegenüber weiß im Zweifel besser über die Hintergründe der Pandemie Bescheid als Du.

B: vermittle in Deinem Konzept eine einfache, klar zu verstehende Vorstellung von der geplanten Veranstaltung. Je leichter Dein Gegenüber ein einheitliches Bild der geplanten Veranstaltung bekommt, desto wahrscheinlicher wird sei Unterstützung erhalten.

Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen aus den letzten Monaten. Wie war die Akzeptanz bei Mitarbeiter*innen oder Teilnehmer*innen die Hygienemaßnahmen einzuhalten?

Im Rahmen einer TV-Produktion, die ich gerade regelmäßig als Hygienebeauftragter betreue, bekam ich kürzlich völlig unerwartete Rückendeckung durch die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG). Dort wird nämlich genau verfolgt und ausgewertet, was so auf den entsprechenden Social-Media-Kanälen veröffentlicht wird. Und wenn das allzu sehr dem widerspricht, was aktuell geboten ist, wendet sich die VBG auch schon mal an die betroffenen Sender. In unserem Fall war alles fein, aber wir haben das Momentum der Aktion aufgegriffen und dazu genutzt, die Akzeptanz für unser Konzept hochzuhalten. Das hervorragende Konzept stammt übrigens von der Conception Bay GmbH, für die ich dort frei tätig bin.

Generell habe ich festgestellt, dass es nicht möglich ist, jedem Einzelnen unmittelbar anzusehen, wie er oder sie den Hygiene- und Infektionsschutz-Maßnahmen gegenüber eingestellt ist. Mein Eindruck ist, je länger die Pandemie anhält, desto mehr Menschen verlieren die Bereitschaft, sich an vorgegebene Regeln zu halten. Umso wichtiger ist es, dass gerade auf Führungsebene ohne jegliches Zaudern die Maßnahmen unterstützt und befürwortet werden.

Letzten Herbst habe ich mit Marianne und Verena Rogler das Konzept geschrieben und verantwortet für die Premiere der Musicalneuproduktion „Himmel und Kölle“ in Köln. Durchgehend haben Produzent und Regie alle getroffenen Absprachen in alle Abläufe einfließen lassen. Dadurch entstand eine Stimmung der „Gemeinsamkeit in schwierigen Zeiten“ und es war nie nötig, mahnend, oder auch nur erinnernd auf etwas hinzuweisen.

Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass das leider eine ziemliche Ausnahme ist. Allzu oft habe ich das Gefühl, dass ein gewisser Geist der Rebellion damit verbunden wird, sobald keine Beobachtung mehr besteht, die Maßnahmen nicht mehr eigenständig einzuhalten. Das ist natürlich schade, da es ja dem Pandemiegeschehen offen in die Karten spielt!

Was ich noch immer verwirrend finde, ist, dass es nicht ganz klar ist, wer darf die Konzepte schreiben?

Da kann auch ich Dir keine absolute Antwort geben! Zuerst muss ermittelt werden, welche Personen sich wo warum aufhalten. Am einfachsten ist das eigentlich im beruflichen Arbeitsumfeld. Dort gilt z. B. seit dem 16.04.20 der „SARS-CoV2-Arbeistsschutzstandard“, der vom Bundesarbeitsministerium stammt. Ich schreibe „eigentlich“, da wir wahrscheinlich alle inzwischen eine Menge Beispiele dafür erlebt haben, dass gerade im beruflichen Umfeld nicht darauf geachtet wird, dass die entsprechenden Maßnahmen vorgegeben werden und deren Einhaltung überprüft wird. Bitte immer darauf achten, die neuesten Versionen der entsprechenden Texte zu nutzen.

Sobald es darum geht, im Rahmen einer Veranstaltung Gäste einzuladen, greift die Betreiberhaftung wie für alle anderen Gefährdungen auch, denen ein Gast im Zweifel ausgesetzt sein könnte.

Entscheidend ist immer lokal beginnend die für Deine Art der Veranstaltung gerade geltenden Vorgaben durchzusehen und dann zu entscheiden, was benötigt wird. Hier ist das „Kölner Amtsblatt“ ein gutes Beispiel, welches in den letzten Monaten immer wieder sehr entscheidende Vorgaben kommuniziert hat, welche dann erst einmal mit den Regeln auf Länder- und Bundesebene „verknüpft“ werden mussten.

Sehr unglücklich bin ich aktuell darüber, dass inflationär viele Menschen eine Weiterbildung zum Hygienebauftragt*in absolvieren, die davor noch nie in leitender Funktion Verantwortung übernommen haben!

Es gehören Erfahrung und das entsprechende Mindset dazu, ein Konzept zu erarbeiten, welches die Schutzziele erreicht und mit Elan umgesetzt und aufrechterhalten erhalten wird!

Das bedeutet also, dass wir zwei verschiedene Positionen benötigen. Einmal den Verfasser des Hygienekonzeptes und jemanden, der dann vor Ort das Konzept durchführt?

Das muss nicht zwingend so sein, aber ein gutes Konzept gibt den Personen, die vor Ort die Verantwortung übernehmen, alles mit auf den Weg, um in jeder Situation entscheiden zu können.

Ich behalte mir bei jeder Anfrage der Veranstaltungsbetreuung vor, gegebenenfalls nicht tätig zu werden, sollte ich das spätere Konzept nicht vollumfänglich tragen können!

Wie kann ich als Veranstalter prüfen, was in einem Hygienekonzept enthalten sein muss? Welche elementaren Bausteine sollten vorhanden sein?

Es gibt einige Anbieter im Netz, die regelmäßig Ihre Angebote aktualisieren und wertvolle Infos zur Verfügung stellen. Sicher gibt es vergleichbare Anbieter, aber ich möchte hier einfach mal auf die Seite von EVENTFAQ verweisen. Bezogen auf Deine Frage empfehle ich den Start mit der „Checkliste Veranstaltungsplanung unter Corona“

Ein wichtiges Thema ist der Umgang mit positiven getesteten Teilnehmer*innen vor Ort.

Dieser Fall muss zwingend im individuellen Konzept in allen Facetten durchgespielt sein! Meine Empfehlung ist es, niemals das Testen selbst durchzuplanen und zu organisieren, wenn kein medizinischer Hintergrund vorhanden ist! Überall haben sich in den letzten Monaten Dienstleister darauf spezialisiert, dies so zu übernehmen, wie es im entsprechenden Hygiene- und Infektionsschutz-Konzept gefordert ist. Und idealerweise spricht man sich bereits bei der Erstellung des Konzepts mit den entsprechenden Dienstleistern genau ab dazu.

Aktuell beginnt „der Stress“ vor Ort ja meist mit einem positiven Schnelltest. Wichtig ist hier, dass nun nicht erst auf Seite xy eines umfangreichen Konzeptes nachgesehen werden muss. Viel wertvoller ist jetzt eine klare, einfache Übersichtsdarstellung – am besten DIN A4 einlaminiert und gut sichtbar an der Wand hängend, – auf der die Mitarbeiter:innen sofort nachsehen können, was zu tun ist.

Positive Testergebnisse können sehr schnell zu tiefer Unruhe im Team vor Ort führen. Deswegen ist es ganz wichtig, vorbereitete Statements und die dazu gehörenden Verteiler bereit zu halten. Ich denke, hier ist Deine Expertiese im Kriesenmanagement wirklich gefragt! Ansonsten kann schnell ein sehr dynamisches Buschfeuer an Vermutungen und Mutmaßungen entstehen.

Gibt es hier einen Hygienekonzept – Leitfaden?

Ich habe selbst keinen Leitfaden entwickelt, den ich hier zur Verfügung stellen könnte. Das hat auch damit zu tun, dass die zeitliche Entwicklung des Pandemiegeschehens immer so aktuell in alle Überlegungen mit einfließen muss wie möglich. Und es gibt zu jeder Zeit massive regionale Unterschiede in den relevanten rechtlichen Vorgaben.

Wenn Du mit den Überlegungen für Deine individuelle Veranstaltung beginnst, solltest Du als aller erstes die aktuell für Dich gültige Corona-Schutzverordnung komplett durchlesen. Solltest Du diesen Aufwand scheuen, so integriere einfach von Anfang an eine*n erfahrene*n Hygienebeauftragte*n in Dein Projekt. Das sind Spezialisten wie ich, die sich tagesaktuell professionell mit der Entwicklung des Geschehens auseinandersetzen und meist gut untereinander vernetzt sind.

Solltest Du dennoch erst einmal selbst weiter recherchieren wollen, so findest Du hier zwei sehr wertvolle Einstiege:

Im beruflichen Umfeld empfehle ich klar die Vorgaben der VBG! Ein sehr guter Startpunkt ist der „VBG Hygieneplan SARS-CoV-2“

Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA Bundesverband) hat sehr schnell reagiert letztes Jahr und stellt sehr wertvolles Basis Material zur Verfügung. Hier empfehle ich den Einstieg im Bereich „Auflagen & Praxishilfen“ der DEHOGA-Homepage

Gibt es wertvolle Tipps, die Du den Leser*innen noch mitgeben möchtest?

Oft wird der Eindruck vermittelt, dass es keinerlei Gestaltungsspielraum gibt, aktuell. Das stimmt zum Teil zum Beispiel dort, wo es um größere Besuchermengen geht. Ich empfehle jedoch immer den sportlichen Ansatz – sich zu den Zielen der Pandemie-Bekämpfung bekennend versuchen so viel möglich zu machen, wie guten Gewissens machbar ist!

Die Veranstaltungsbranche hat viele wunderbare Profis mit Jahrzehnte-langer Erfahrung. Aber was das gewissenhafte Arbeiten unter Pandemiebedingungen angeht, sind wir gerade alle Anfänger*innen! Richtig verstanden und akzeptiert kann das zu einem wunderbaren Anfänger-Geist führen, den es sonst manchmal vor lauter Routine gar nicht gibt.

Dies erlebe ich gerade hier in Köln zum Beispiel bei einigen Theatern und Gastronomie-Betrieben, die sich als Bürger-Test-Zentren zur Verfügung gestellt haben. Jeden Tag wird besprochen, wie die Tendenzen so sind und was unter welchen zukünftigen Bedingungen dann wieder möglich sein wird….. Noch – Stand heute – bloße Hoffnung, aber immerhin mit kollektivem Rückenwind derer, die mitmachen!

‚Hygiene ist ein Teamsport, da muss einfach jede*r mitmachen!’

Das hattest Du in unserem Vorgespräch gesagt und ich finde, das ist tatsächlich ein passendes Schlusswort. Denn nur gemeinsam können wir, das bedeutet jede*r Einzelne von uns, dazu beitragen, das zukünftige Events hygienekonform stattfinden können.

Vielen Dank Rüdiger für diese wertvollen Tipps!

Rüdiger Werner Strattner, Jahrgang 1968, liebt die Bühne und die Kunst.

Rüdiger Strattner ist seit 1999 Meister für Veranstaltungstechnik. Seit 2006 ist Rüdiger erfolgreich selbständig und verabschiedete 2007 direkt ein Stück deutscher Fernseh-Geschichte, indem er für das ZDF als Bühnenmeister die letzten drei Dieter-Thomas Heck Sendungen betreute. 2015 hat er als Teil eines hervorragen Kreativ Kollektivs an der Ausschreibung für die beiden neuen Nachrichten-Studios des Chinesischen Staatssenders CCTV teilgenommen. Die Ausschreibung wurde gewonnen und heute sieht ganz China die Nachrichten aus den Studios, die Rüdiger mit entwickelt hat. Sein Entwurf für den Messeauftritt für „Electronic Arts“ im Rahmen der „gamescom“ hat 2017 die Auszeichnung „Best Booth“ bekommen. Im Jahr 2005 war er Gründungs-Mitglied des gemeinnützigen Vereins „Human Study e.V.“ und dort Mitglied des Vorstands von 2012 bis 2018. 2020 absolvierte er eine Fortbildung die er mit dem Titel „IHK-zertifizierter Hygienebeauftragter für Gesundheitswesen und Pflege“ abschloss. Seit Januar 2021 produziert er den „Erntehelfer Podcast“, in dem er pro Episode eine interessante Person aus Kunst und Kultur präsentiert.